HOCHWASSER IN GROSS-SCHWEINBARTH
Bereits am Sonntag, dem 19.2.2006, Vormittag erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr von Groß-Schweinbarth. Aufgrund des gefrorenen Bodens konnte das Schmelzwasser der umliegenden Felder nicht versickern und floss durch einen Abfluss im Bahndamm Richtung Parkringsiedlung. Die Feuerwehr brachte zwei Pumpen zum Einsatz und es gelang den Wasserstand abzusenken. Doch dieser Erfolg währte nur kurz. Am Nachmittag stieg der Wasserpegel bis in die Gärten der angrenzenden Häuser. Als Sofortmaßnahme wurde durch die Einsatzleitung mittels einer Holzvorrichtung der Wasserzufluss gedrosselt. Auf dem Grundstück der Fam. Schuscha wurde eine Verpflegungsstation eingerichtet. Durch gute Geister wurden die Feuerwehrkameraden mit heißen Getränken und Essen versorgt. Mit Unterstützung der umliegenden Wehren gelang es unter Einsatz von acht Pumpen mit einer Fördermenge von rund 5.000 Litern pro Minute den Pegelstand zu halten. Erst in den Morgenstunden gelang es den Wasserstand abzusenken. Um die Gefahr einer Überflutung nachhaltig abzuwehren, beschlossen der Bürgermeister und das Feuerwehrkommando, unter Verständigung des ÖBB-Infrastrukturzentrums Floridsdorf, einen Wall aus Sandsäcken zu errichten.