Chronik der Marktgemeinde Groß-Schweinbarth
1113 |
Berthold und seine Gattin Eccla übergebe dem Altar der hl. Maria einen Weingarten, gelegen im Orte Suinewart und seinem Holden Renold |
1117 |
Berthold von Würmez (Würnitz) schenkt ein Gut zu "Suinwart" an Klosterneuburg als Zeuge dieser Schenkung wird Hezils von Ebergozzingen angeführt. |
1120 |
Wernhard mitGattin Sigela schenkt einen Weingarten in Sweinwart an Stift Klosternneuburg |
1200 |
"Bekannt sei allen, dass ich, Albert, mit meiner Gattin dem Kloster Neuburg schenke ein Lehen in Sweinwart, das ich früher verlieh dem Herrn Wernhart, der sich in jenem Flecken aufhält, als Burgrecht und Bedienung, daß Wernhart jährlich 1/2 Talent der Kirche Neuburg leiste." "Geschehen vor Herzog Leopold von Österreich und Steiermark, dessen Siegel anhängig ist. Zeugen:Heinricus von Ulrichskirchen, Rudolfus mazo und Chunradus. (Leopold VI. 1195-1230; mazo = Matzen) |
1375 |
Verschrieb Nizzo II. von Kuenring seiner Gemahlin Margareta von Pottendorf die Burg, den Markt und das Gericht zu Schweinbarth mit Zustimmung des Burggrafen Friedrich von Nürnberg. |
1382 |
Herzog Albrecht III. mit dem Zopfe ( 1365-1395 ) verleiht dem Neitz von Kuenring ( Nizzo II ) um seiner treuen Dienste willen das Recht, in seinem Markte Schwynwarth an dem Freitag jeder Woche einen Markt abzuhalten. |
1443 |
König Fiedrich III. übergab das Lehen an Konrad Schweinwartter, der diesen Besitz von seinem Vater geerbt hatte. |
1463 |
Herzog Albrecht VI. wollte Heinrich von Lichtenstein den " Tebor zu Sweinbart" als Entschädigung für dessen bei der Belagerung aufgewandte Kosten überlassen. Der Liechtensteiner hätte allerdings " die zewen, posteyen und greben, damit er zugericht und umbefangen ist " schleifen müssen. Kristoff und Wilhelm Potinger, Brüder erklären sich und für Agnes, Witwe Konrad Sweinbarter und deren Kinder Waltburg, Elsbet und Barbara, dass sie sich in ihrem Stritt mit Heinrich von Lichtenstein von Nikolsburg wegen des Schlosses Schweinbart verglichen haben in der Art, dass Heinrich von Liechtenstein das Schloss samt Zugehört an sie Abtritt und Ihnen einantwortet. |
1597 |
Maria Salome geb. Polheim, Witwe des letzen Kuenringers Hans Laßla von Kuenring verkaufte die Herrschaft Schweinbart und Seefeld an Hans Wilhelm von Schönkirchen und seiner Gemahlin Elisabeth geb. Zinsendorf. |
1658 |
Graf Ernst von Abensberg und Taun erwarb jene Güter zu Schweinburg, die fürstlich Brandenburgische Lehen waren, durch Kauf von den Ständen des Erzogstums Österreich unter der Enns. |
1661 |
Graf Ernst von Abensberg und Traun kauft die landesfürstlichen Lehensgüter zu Schweinburg von Karl Johann Wilhelm von Schönkirchen. |
1663 |
Belehung durch Kaiser Leopold I. für Graf Ernst von Abensberg und Traun. |
1668 |
Testament von Graf Ernst von Abensberg und Traun, Stiftung des Famillien-Fideikomisses wo die Herrschaft Schweinbart von 1668-1705 einbezogen war. |
1670 |
Kaiser Leopold I. belehnt Ernsts Besitznachfolger, Ernst Georg mit den Gütern zu Schweinburg. |
1678 |
Belehnte Julius Graf zu Hardegg, Ferdinand Ernst Graf von Abensberg und Traun mit den brandenburgischen Lehen zu Schweinburg. |
1688 |
Belehnte Friedrich Graf zu Hardegg Otto Ehrenreich Graf von Abensberg und Traun als Lehenträger des minderjährigen Grafen Joseph Anton mit den brandenburgischen Lehen zu Schweinburg. |
1715 |
Testament von Otto Ehrenreich I. Reichsgraf von Abensberg und Traun, Stiftung des Sekundogenitur-Familien-Fideikomisses |